Güldendorf
Güldendorf - Lagern Sie Ihre Möbel zu einem super Preis ein, im Selfstorage oder im Lagerraum. Für Privat und Gewerbe bieten wir sicheres und preiswertes Lagern in eines unserer großen Lagerhallen an.Güldendorf gehört zu Frankfurt/Oder, ist eines seiner Ortsteile, sogar eines der ältesten und mit dessen Geschichte stark verbunden. Das alte Angerdorf Güldendorf ist typisch aufgebaut, eine Kirche und eine Feuerwehr, ein Dorfplatz am Dorfsee, der Seeplatz. Zum ersten Mal wurde Güldendorf im Jahre 1230 in einer Urkunde erwähnt, damals noch als Tzschetzschnow oder Cessonowo. Die Entstehung des Dorfes geht auf die ca. 800 v. Chr. aufkommende Völkerwanderung, damals ließen sich auf der westlichen Seite der Oder Slawische Siedler nieder. Über Güldendorf oder wie das Dorf damals hieß Tzschetzschnow bekam Frankfurt im Jahre 1423 das Kirchenpatronat. Als der Freihof auch zu Frankfurt kam, wurde der Ort im Jahre 1536 zu einem Kämmereidorf.
In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1628 besetzten die kaiserlichen Truppen den Ort. Die nächste Besetzung kam durch die Russen im Siebenjährigen Krieg, die nach einer Schlacht Tzschetzschnow (Güldendorf) zusammen mit anderen Dörfer im heutigen Frankfurt/Oder, so auch Kunersdorf. Seine erste Post bekam das Dorf im Jahre 1884. In einem Kolonialwarenladen wurde im Jahre 1902 eine Fernsprechzelle aufgestellt, darauf folgte im Jahre 1907 eine Straßenbeleuchtung, die von Gas betrieben wurde und von jedem Anlieger selbst angezündet und gelöscht werden musste, die Verantwortung lag nicht in der Ortsverwaltung. Güldendorf, damals Tzschetzschnow gehörte in den Jahren 1827 bis 1945 zu dem Landkreis Lebus.
Als im Jahre 1934 die Autobahn die Strecke von Fürstenwalde nach Frankfurt/Oder erweiterte, waren viele Anlieger gezwungen der Reichsautobahnleitung ihr Land zu verkaufen. Jedoch brach bald der Zweite Weltkrieg aus, die Arbeiter bauten gerade an der vertieften Trasse, hoben sie aus für die Vier-Spur-Autobahn, da wurden Sie für den Krieg eingezogen und konnten nicht weiter arbeiten. Erst nach dem Krieg, ab 1950 konnten die Bauarbeiten an der damals begonnenen Autobahnstrecke weiter geführt werden. Die Zeit der Nationalsozialisten war auch die Zeit der Arisierung des Landes, auch die Orte mussten ihre Slawischen Wurzeln verdecken und bekamen neue Namen, so wurde damals im Jahre 1937 aus Tzschetzschnow der Ort Güldendorf. Die Stadtkommandantur der Sowjets befahl im Jahre 1945 die Zugehörigkeit Güldendorfs zu dem Stadkreis Frankfurt an der Oder. Eingemeindet wurde das Dorf dann ein Jahr später, wurde aber erst 1947 verkündet.
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